Kerzen ohne Schadstoffe: der gesunde Kerzenschein für zu Hause – Holie Living

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Kerzen ohne Schadstoffe: der gesunde Kerzenschein für zu Hause

Kerzen ohne Schadstoffe: der gesunde Kerzenschein für zu Hause

Die Tage werden kürzer, das Licht schwindet. Und damit ziehen auch wir uns gerne zurück in unsere behaglichen vier Wände. Für eine Extraportion Gemütlichkeit flackern in vielen Wohnungen Kerzen auf der Fensterbank und verbreiten warmes Licht. Was vielen Menschen leider nicht bewusst ist: In so manch hübscher (Duft-)Kerze steckt eine Vielzahl an Stoffen, die gar nicht dufte für unsere Gesundheit sind. Welche das genau sind und wie die Schadstoffe in die Kerze kommen, erfährst du hier. 

Der gesunde Kerzenschein für zu Hause

Wie funktioniert eine Kerze überhaupt?


Durch das Abbrennen einer Kerze schmilzt das Wachs und steigt als Gas in die Raumluft. Die Flamme selbst kann nur weiterbrennen, weil nicht alle Stoffe der Kerze restlos verbrennen. Jene Anteile einer Kerze, die sich mit der Raumluft vermischen, atmen wir ein und sollten daher etwas genauer unter die Lupe genommen werden: Das Wachs, der Docht und im Falle von Duftkerzen die einzelnen Duftessenzen sind daher ausschlaggebend, um beurteilen zu können, ob eine Kerze möglicherweise ungesund ist. 

Sein und Schein: Kerzen ohne Schadstoffe


95 % der herkömmlichen Kerzen bestehen aus Paraffin, einem Nebenprodukt von Erdöl. Wissenschaftliche Untersuchungen, wie eine Studie der South Carolina State University aus dem Jahr 2009, haben bereits festgestellt, dass herkömmliche Paraffinkerzen erheblich zur Schadstoffbelastung im Innenraum beitragen. So werden bei Nutzung dieser Kerzen etliche bedenkliche Substanzen freigesetzt, unter anderem:


  • Alkane
  • Alkene
  • Ketone
  • Toluol 
  • Benzol
  • Schwermetalle wie Blei oder Zink

Bei besonders günstig produzierten Kerzen kommt auch noch eine Vielzahl an weiteren schädlichen Chemikalien hinzu. Manche weisen sogar einen erhöhten Schwefelgehalt auf und lassen beim Abbrennen Schwefeldioxid entstehen – und das kann wiederum zu allergieähnlichen Reaktionen führen. 

Brenzlige Fakten über ungesunde Kerzen


Zündet man alle heiligen Zeiten ein Kerzlein an, ist dies natürlich nicht weiter schlimm. Wenn wir aber häufig mit Kerzenschein die heimelige Atmosphäre erhellen, kann dies Folgen haben: Vor allem sensible Personengruppen – Kinder und ältere Menschen – aber auch Personen mit körperlichen Vorbelastungen wie Asthma und Allergien sollten bei der Wahl ihrer Kerzen daher besonders genau auf die Inhaltsstoffe achten. Das große Problem daran ist: Eine mangelnde Kennzeichnungspflicht erschwert uns die sorgfältige Auswahl.

Besondere Vorsicht bei Duftkerzen: eine Kerze und 2.500 ungebetene Gäste


Um Kerzen zu parfümieren, kommen rund 2.500 Chemikalien zum Einsatz. 26 davon gelten als besonders allergieauslösend, allen voran Zimt- und Zitrusdüfte. Das klingt gar nicht dufte? Schließlich lieben wir unsere hübschen Duftkerzen, die angeblich nach orientalischem Bazar oder frischen Baumwoll-Laken riechen. Ein wissenschaftliches Expertenteam hat sechs Duftkerzen mit Aromen wie “Saubere Baumwolle”, “Erdbeere” und “Kiwi” getestet. Hinter ihren köstlichen Etiketten verbarg sich eine Vielzahl potenziell gefährlicher Industriechemikalien, darunter Formaldehyd in Mengen, die bei langfristiger Exposition zum Beispiel das Risiko von Atemwegserkrankungen erhöhen.

Das heißt aber nicht, dass wir ab nun für immer Kerzen aus dem Home-Spa verbannen müssen. Denn es gibt gute Alternativen und einige Tipps und Tricks, die gesunde Raumluft und heimeligen Wohlfühlfaktor kombinieren. 

Kerzen ohne Schadstoffe und worauf du für eine gesündere Raumluft achten solltest? 

Kerzen aus Rapswachs oder nachhaltigem Sojawachs 


Stearinwachs rußt im Vergleich zu Paraffin deutlich weniger und besteht meist aus pflanzlichen Inhaltsstoffen. Allerdings wird es häufig aus Kokosfett oder Palmöl hergestellt. Kerzen aus Bienen-, Raps- oder nachhaltigem Sojawachs sind sogar noch gesünder und umweltfreundlicher. Produkte aus Rapswachs und nachhaltigem Sojawachs zeichnen sich obendrein als vegan aus, schonen unser Klima und unsere Gesundheit. Das bestätigen auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der South Carolina State University: Sie empfehlen Kerzen aus Bienenwachs- oder Sojabasis, denn diese produzieren im Test keine erkennbaren Mengen unerwünschter Schadstoffe, sie brennen langsamer ab und erzeugen obendrein weniger Ruß.

Heiße Tipps: Flackern vermeiden


Wenn eine Kerze flackert oder stark rußt, nimmt die Feinstaubbelastung im Raum deutlich zu. Daher sollten Kerzen nicht in Zugluft stehen oder mit zu langem Docht brennen. Vor dem Anzünden der Kerze solltest du den Docht kürzen. Denn ist der Docht zu lang oder steht die Kerze im Zug, beginnt die Flamme zu flackern und die Kerze zu rußen – und genau das erhöht die Feinstaubbelastung im Raum. Noch ein heißer Tipp: Beim Löschen den Docht vorsichtig kurz in das flüssige Wachs tauchen, damit kein Rauch entsteht und danach gut lüften. 

Docht aus Holz


Herkömmliche Kerzendochte bestehen meist aus gebleichter und geflochtener Baumwolle. Eine gesündere Alternative dazu bieten Kerzen mit Holzdocht. Sie knistern nicht nur leise und schaffen mit ihrem flackernden Licht eine besonders schöne Atmosphäre – weil es dabei zu keiner starken Hitzeentwicklung kommt, verbrennen keine Öle und es kommt gar nicht erst zur schädlichen Rußentwicklung.

Holie Kerzen ohne Schadstoffe 


Tatsache ist, keine Kerze ist noch immer die gesündeste Kerze. Jedoch darf man den Wohlfühlfaktor, der sich positiv aufs Gemüt und damit wieder auf die Gesundheit auswirkt, nicht außer Acht lassen. 


Auch wir von der Holie Familie lieben Kerzen. Deswegen haben wir es uns zur Herausforderung gemacht, besonders gesunde Kerzen zu entwickeln. Und weil wir einfach keine Lust auf Schadstoffe in unserem Holie Home haben, setzen wir bewusst auf unbeduftete, naturbelassene Raps- und Sojawachskerzen mit Holzdocht. Die Wachskombination aus Raps- und Sojawachs brennt optimal ab und bietet eine gesündere Alternative zu herkömmlichen Produkten, damit Allergiker:innen, Kinder und Haustiere keiner unnötig erhöhten Feinstaubbelastung ausgesetzt sind. 

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Weiterführende Literatur und Studien zu diesem Thema findest du hier: 

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