Nachhaltig putzen: 5 gesunde Putzmittel und saubere Tipps – Holie Living

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Nachhaltig putzen: 5 umweltfreundliche Putzmittel und saubere Tipps

Geschrieben von: Tanja Ehrengruber

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Lesezeit 4 min

Nach einem anstrengenden Putzmarathon im sauberen Zuhause entspannen und die Frische genießen. Klingt wunderbar? Wäre da nicht der lästige Geruch von chemischen Reinigungsmitteln, der noch lange in der Luft liegt und sich buchstäblich in die Nase beißt. Wie wäre es stattdessen, nach dem Putzen eine Luft einzuatmen, die genauso sauber ist wie die frisch geputzte Wohnung? Mit diesen 5 gesunden Putzmitteln und sauberen Putztipps gelingt das mühelos. 

Was bedeutet nachhaltig putzen eigentlich?

Mit dem Verzicht auf chemische Putzmittel schonst du deine Gesundheit und die Umwelt. Nachhaltiges Putzen bedeutet in diesem Sinne, auf schadstoff- und emissionsarme Reinigungsprodukte zu achten und so zu putzen, dass der Schmutz entfernt und nicht bloß verschoben wird. Dadurch wird die Raumluft und somit deine Haut und Atemwege nicht belastet. 

Ganz entspannt durchatmen!

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Nachhaltig putzen statt Chemiekeulen: 5 unbedenkliche Alternativen

In einem Zuhause voller glänzenden Oberflächen vermutet man oft, dass dafür die hartnäckigsten Reiniger zum Einsatz gekommen sind. Doch das muss nicht sein. Ganz im Gegenteil, mit gesunden Putzmitteln wird's genauso sauber. 

Welche Putzmittel sind nachhaltig?

  1. Schmierseife: Sie ist eine umweltfreundliche und deutlich gesündere Alternative zu herkömmlichen Allzweckreinigern und wirkt als Seifenlösung fett- und schmutzlösend auf allen glatten Oberflächen. Schmierseife besteht zumeist nur aus Wasser, Kaliseifen und Ölen, weshalb sie noch dazu biologisch abbaubar ist.

  2. Soda (Natriumcarbonat): hat einen hohen pH-Wert und entfernt daher unkompliziert Fett und Schmutz. Ideal, um eingebrannte Essensreste aus Pfannen oder Töpfen zu entfernen oder auch, um Küche und Bad wieder zum Strahlen zu bringen.

  3. Haushaltsessig: Dieses Allround-Wundermittel besteht zu 5% aus Essigsäure und zu 95% aus Wasser. Essig ist preiswert, biologisch abbaubar, wirkt antibakteriell, desinfizierend und kalklösend. Zugegeben, der Geruch ist nichts für empfindliche Nasen, hier können allerdings natürliche Raumsprays eine ideale Lösung bieten.

  4. Zitronensäure: Sie zählt zu den Fruchtsäuren und ist ein Feststoff in Pulverform, der in Wasser löslich ist. Zitronensäure ist sehr kraftvoll und eignet sich daher ideal als Kalkreiniger, für WC-Tabs und für die Reinigung von angebrannten Pfannen und Töpfen
  5. Natron: Natron gehört zu den bewährten Hausmitteln und man kann es in jedem Supermarkt kaufen. Natronpulver kannst du als Allzweckreiniger, Spülmittel, Backofenreiniger, gegen verstopften Abfluss, schlechte Gerüche und hartnäckige Flecken verwenden.
Eine ganze und eine aufgeschnittene Zitrone auf einem steinernen Zylinder gestalpelt.

Saubere Sache: Nachhaltige Putztipps

Damit dein Zuhause richtig sauber wird - ohne deine Gesundheit zu belasten - solltest du diese einfachen Tipps beachten. 

  1. Auf Desinfektionsreiniger verzichten: Herkömmliche Desinfektionsreiniger können in falscher Dosierung Allergien und Ekzeme auslösen. Außerdem kann durch die häufige Verwendung von Desinfektionsreiniger das Gleichgewicht bestimmter Pilz- und Bakterienstämme zerstört werden, die zum natürlichen Umfeld des Menschen und zum menschlichen Organismus gehören. Langfristig kann das dazu führen, dass sich neue widerstandsfähige Keime entwickeln. Klingt nicht nur ungesund – ist es auch.
  2. Behälter mit Sprühfunktion vermeiden: Wer herkömmliche Reinigungsmittel doch noch aufbrauchen möchte, sollte unbedingt den Zerstäuber entfernen. Durch die Sprühstöße von Zerstäubern landen die Stoffe nicht nur auf der besprühten Fläche, sondern verteilen sich in der Raumluft und gelangen so direkt in die Atemwege. Gesünder sind Reinigungsmittel, die sich in Wasser lösen und mit einem Tuch auf die gewünschte Stelle auftragen lassen.
  3. Auf die richtige Putztechnik kommt es an: Immer von oben nach unten arbeiten. Zuerst Leuchten, Regale, Fensterbänke, Tische, Pflanzenblätter und alle Kleinmöbel mit einem feuchten Mikrofasertuch von Staub und Dreck befreien. Dabei nie hin und her wischen, sondern immer in eine Richtung, um den Schmutz nicht zu verteilen. Anschließend die Böden und Polstermöbel saugen, sodass der Staub nicht neu aufgewirbelt wird. Greife auch hier zu einem Staubsauger mit Beutel und HEPA Filter oder zu milden Teppichreinigern.
  4. „Weniger ist mehr“ trifft nicht auf Putztücher zu: Wichtig ist, die Keime nicht von Raum zu Raum zu tragen, daher solltest du unbedingt ausreichend verschiedene Putztücher verwenden. Noch besser: Bambus- oder Kupfertücher verwenden. Bambustücher nehmen Schmutz gut auf und kommen schon mit wenig Reinigungsmittel aus. Kupfertücher sagen Rost sogar ohne zusätzliche Mittel den Kampf an – ganz ohne Kratzspuren.
  5. Achte auf diese Hinweise: Wer sich bei hartnäckigem Schmutz trotzdem für chemische Reinigungsmittel entscheidet, sollte unbedingt zu Produkten greifen, die mit einem Siegel wie zum Beispiel dem Blauen Engel versehen sind. 

Herkömmliche Reinigungsmittel enthalten waschaktive Substanzen auf Erdölbasis, die Chloride, Duftstoffe, Lösemittel, Tenside, Bleiche, Salze und vieles mehr enthalten. Diese Stoffe setzen sich als flüchtige organische Verbindungen (VOC) in die Raumluft frei und können einzeln, aber vor allem kombiniert, eine Menge schädliche chemische Reaktionen und Allergien verursachen. Das bestätigt auch eine Studie der Universität Bergen in Norwegen: Demnach kann der ständige Umgang mit aggressiven Reinigungsmitteln schädliche Spuren in unserem Körper hinterlassen. 

Mann putzt Holztisch mit Schwamm in einer Hand und Reinigungsmittel mit Sprühkopf in der anderen Hand

Auf diese Inhaltsstoffe solltest du bei Reinigungsmitteln achten:

  • Bleichmittel: Bleichmittel wie Chlor sind sehr aggressiv und können bei falscher Anwendung schwere Augen-, Haut- und Atemwegsreizungen verursachen. Sie können auch gefährliche Gase freisetzen, wenn sie mit anderen Chemikalien gemischt werden.
  • Konservierungsmittel: Konservierungsmittel sollen grundsätzlich das Wachstum von Mikroorganismen hemmen. Allerdings können sie auch Allergien oder Reizungen der Haut oder Atemwege verursachen.
  • Biozide: Biozide werden oft zur Desinfektion eingesetzt, können aber auch unserer Gesundheit und Umwelt ordentlich zusetzen. Daher sollten sie nach Gebrauch auch nicht einfach im Müll entsorgt werden.
  • Phosphate: Phosphate können in einigen Putzmitteln als Wasserenthärter verwendet werden. Sie können jedoch auch in Gewässern landen und das Wachstum von Algen fördern, was dann zu einem Ungleichgewicht im Ökosystem führt.
  • Lösungsmittel: Einige Putzmittel enthalten Lösungsmittel wie Butylcellosolve, die toxisch sein können und durch das Einatmen über einen längeren Zeitraum die Leber, Nieren und das Nervensystem schädigen können.
  • Synthetische Tenside: Diese chemischen Verbindungen findest du in Allzweckreinigern und sie dienen dazu, Schmutz und Fett zu entfernen. Allerdings können sie bei Menschen zu allergischen Reaktionen führen und zudem Umweltprobleme verursachen.
  • Duftstoffe / Parfum: Duftstoffe können in einigen Putzmitteln enthalten sein, um einen angenehmen Geruch zu erzeugen. Weniger wohltuend sind die synthetischen Duftstoffe für unsere Gesundheit. Sie können allergische Reaktionen auslösen oder reizend für die Haut und die Atemwege sein. (Phtalate)

Gesunder Tipp für die saubere Krönung

Lüften – das ist der erste und letzte Schritt bei deiner Putz-Session. Durch das Öffnen aller Fenster und Türen kann frische Luft in dein Zuhause strömen, damit alte, abgestandene Luft entfliehen kann. Es ist auch wichtig, während des Putzvorgangs regelmäßig zu lüften, um Feuchtigkeit und Gerüche zu beseitigen.

 

Ganz wichtig: Verstaue die Putzmittel wieder ordentlich, lehne dich zurück und genieße den Duft von Sauberkeit – ganz ohne Chemikalien. Falls du doch etwas mehr Frische vermisst, greife zu unseren gesunden Raumsprays, für die gesunde Duftnote in deinem Raum.

Frau streckt sich mit geschlossenen Augen und lächelt