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BPA

leere plastikflaschen aus der Vogelperspektive

Es ist allgegenwärtig: Bisphenol A oder kurz BPA genannt, ist eine chemische Verbindung, die in vielen Kunststoffprodukten wie Verpackungen oder Plastikflaschen zum Einsatz kommt. Doch Forschungen haben ergeben, dass BPA ab einer bestimmten Dosierung hormonähnliche Wirkung hat. Grund genug, dass einige Länder den Einsatz von BPA mittlerweile einschränken. Erfahre mehr über BPA und seine Wirkung auf unseren Körper.

In der European Human Biomonitoring Initiative (HBM4EU) konnte festgestellt werden, dass die allgemeine Bevölkerung durchgehend BPA ausgesetzt ist. Doch wie wirkt es und welche Maßnahmen schützen vor BPA?

Wie wirkt Bisphenol A?

BPA wirkt wie das weibliche Hormon Östrogen und hat bereits bei geringer Konzentration einen negativen Einfluss auf unser Hormonsystem. Laut dem Bund für Umwelt und Naturschutz ist BPA ein Mitverursacher für gesundheitliche Probleme wie Diabetes, Kreislauferkrankungen sowie Beeinträchtigungen der Gehirnentwicklung und des Immunsystems bei Babys und Kindern.

Gesundheitliche Risiken von BPA:

  • Bisphenol A geht bereits in geringen Mengen in Lebensmittel und Getränke über
  • BPA wirkt sich negativ auf den menschlichen Hormonhaushalt aus
  • Bisphenol A fördert die Entstehung von Herzkreislauferkrankungen, Leberproblemen und Diabetes
  • BPA verstärkt die Wirkung von weiblichen Sexualhormonen und hemmt somit die Wirkung von männlichen Sexualhormonen und auch Schilddrüsenhormonen

Wo findet man Bisphenol A hauptsächlich?

Bereits während der Herstellung von Produkten gelangt Bisphenol A in die Umwelt, weshalb es in der Luft, in Staub und Gewässern nachgewiesen werden kann. Auch Lebensmittel und Trinkwasser aus Kunststoffflaschen können Spuren von BPA enthalten. Obwohl Bisphenol A nicht natürlich vorkommt, ist es alarmierend, dass diese Chemikalie fast überall nachweisbar ist, sogar im menschlichen Körper. BPA wurde in Urin, Blut, Fruchtwasser, Follikelflüssigkeit, Gebärmuttergewebe und sogar im Blut der Nabelschnur nachgewiesen.
Nach Angaben der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) nimmt der Mensch BPA hauptsächlich über die Schutzbeschichtung von Getränke- und Konservendosen auf. Da BPA als Industriechemikalie in Verwendung ist, lässt es sich heutzutage in zahlreichen anderen alltäglichen Produkten wiederfinden.

Wo findet man Bisphenol A hauptsächlich?

  • Lebensmittelverpackungen
  • Thermopapier (Kassenbons)
  • Plastikgeschirr
  • Kunststoffbecher
  • Plastikspielzeug
Obst im Plastiksack

Gibt es Alternativen für Bisphenol A?

Zwar darf BPA in der EU in vielen Produkten nicht mehr oder nur kaum angewendet werden, dies hat aber dazu geführt, dass andere Bisphenole wie BPB, BPS, BPF oder BPAF eingesetzt werden. Diese funktionieren nicht nur ähnlich wie BPA, sie haben höchstwahrscheinlich auch die gleiche schädigende Wirkung. Beim Kauf von Kunststoffprodukten solltest du also nicht nur darauf achten, dass diese BPA-frei sind, sondern auch welche alternativen Stoffe aus der Gruppe der Bisphenole eingesetzt werden. 

Lesetipp: Welche ähnlichen Schadstoffe du außerdem aus deinem Zuhause unbedingt verbannen solltest, kannst du hier nachlesen.

Quellenverzeichnis

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