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Gesundes Wohnen leicht gemacht - worauf du achten solltest!

Geschrieben von: Tanja Ehrengruber

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Lesezeit 4 min

Wir achten auf eine ausgewogene Ernährung, regelmäßigen Sport und einen gesunden Schlaf. Kurz gesagt, wir setzen uns aktiv für einen gesunden Lebensstil ein. Doch oft wird die Bedeutung vom gesunden Wohnen dabei komplett unterschätzt. Worauf du in einem gesunden Zuhause achten solltest und wie du Raum für Raum besser durchatmen kannst, erfährst du hier. 

Was bedeutet gesundes Wohnen?

Wohngesundheit achtet auf die Vermeidung von gesundheitsschädlichen Faktoren in deiner Wohnumgebung sowie auf die Förderung von positiven Aspekten, die dein Wohlbefinden unterstützen.

Gesundes Wohnen: Äußere Werte

Wenn es darum geht, dein Zuhause wohngesund zu gestalten, spielen viele äußere Bereiche eine Rolle. Darunter fallen zum Beispiel: 

  • die Lage

  • die Ausrichtung

  • oder die Grundrissgestaltung deines Zuhauses.

Gesundes Wohnen beginnt bereits beim Bauen

Ein gesundes Wohnumfeld kann also schon bei der Planung und dem Bau deines Wohnraums beginnen. Dies wird nicht allein durch die sorgfältige Gestaltung des Grundrisses gefördert, sondern auch durch die bewusste Auswahl schadstofffreier bzw. schadstoffarmer Baumaterialien. Das bedeutet, besonders beim Bauen, Sanieren oder Einrichten solltest du genauer hinschauen. Bei diesen Schritten kann ein:e Baubiolog:in helfen. Baubiolog:innen befassen sich mit den Auswirkungen der Beziehung zwischen Menschen und der gebauten Umwelt. Die Baubiologie hat das Ziel, ein gesundes und nachhaltiges Wohnumfeld zu schaffen. Dafür untersuchen, messen und analysieren Baubiolog:innen dein Zuhause Raum für Raum und achten dabei zum Beispiel auf Feuchte, Schimmel, schadstoffbelastete Materialien oder auch elektromagnetische Felder. 

 

Bei Holie Living beraten uns die Baubiologen Dipl.-Ing. Armin Rebernig (Österreich) und Dipl.-Ing. Adrian Nussbaumer (Schweiz) mit ihrer Expertise zum Thema Wohngesundheit. 
 

Eine Hand hält eine Spachtel. Damit wird weiße Farbe verstrichen.

Innere Werte des gesunden Wohnens

Nicht nur die richtige Lage oder die Baumaterialien sind von Bedeutung für dein gesundes Wohnen. Es gibt noch viele weitere Schritte, die dazu beitragen, dass du dich in deinem Zuhause rundum wohlfühlst und gesund durchatmen kannst. 

Setze auf natürliche Materialien für Möbel & Co.

Werfen wir nun einen kurzen Blick auf den wahren Charakter deines Zuhauses: die Innenraumgestaltung. Hier geben nicht nur Ästhetik und Funktionalität den Ton an, viel mehr sollte die Qualität deiner Einrichtung im Vordergrund stehen. Gesunde Möbel, Textilien, Alltagsgegenstände sind genauso wichtig wie gesunde Baumaterialien. Denn Materialien, Inhaltsstoffe und Verarbeitung können Allergien und viele weitere gesundheitliche Probleme hervorrufen bzw. fördern. Einen Überblick über die Schadstoffe, die sich häufig in Innenräumen verstecken, findest du in unserem Schadstoff-Lexikon. Aber nicht nur Möbel und Alltagsgegenstände sollten schadstofffrei bwz. möglichst schadstoffarm sein. Ebenso beeinflussen Holz- und Laminatboden,  Teppich, Wandfarben und vieles mehr deine Wohngesundheit. Achte also auch hier auf gesunde und natürliche Materialien. Wie man das erkennt? Zum Beispiel mit Hilfe von Gütesiegel. Diese geben dir Auskunft über die Qualität eines Produktes, indem sie Nachhaltigkeit und Gesundheit überprüfen und bewerten. 

Schimmel gar nicht erst entstehen lassen

Es ist eigentlich selbsterklärend, aber Schimmel trägt nicht zum gesunden Wohnen bei. Leider kommt dieses unschöne Problem aber häufiger vor, als man denkt. Auch hier kann ein Baubiologe hilfreich sein. Dieser erkennt Schimmel, noch bevor er sichtbar wird. Ist die Ursache gefunden, der Schimmel richtig entfernt und dein Wohnraum wieder gesund, heißt es nun, Schimmelbefall vorbeugen. Das gelingt dir beispielsweise durch nachhaltiges Putzen deiner Wohnung oder durch schimmelhemmende Wandfarben und Wandbeschichtungen. Diese nehmen Feuchtigkeit aus der Luft und geben sie bei trockener Luft wieder ab. 

Fleckiger, blau-schwarzer Schimmel an weißer Oberfläche

Optimale Luftfeuchtigkeit in deinem Zuhause

Luftfeuchtigkeit hat einen großen Einfluss auf deine Wohngesundheit und ist oft gar nicht so einfach zu bestimmen. Denn sie sollte weder zu hoch noch zu niedrig sein. Ganz allgemein spricht man  von einer optimalen Luftfeuchtigkeit zwischen 40 bis 60 % bei einer durchschnittlichen Raumtemperatur von 20 Grad. Ist die Luftfeuchtigkeit in deinem Zuhause allerdings zu hoch, kann sich Schimmel bilden und genau das führt uns wieder zum vorherigen Punkt. 

Frei von Elektrosmog

Der Laptop im Arbeitszimmer, der WLAN-Router im Wohnzimmer und das Smartphone, das uns sowieso in jedes Zimmer begleitet. In unseren Wohnräumen herrscht ein regelrechtes Gewimmel an elektronischen Geräten. Diese bringen elektromagnetische Strahlungen mit in dein Zuhause, die so gar nicht wohngesund sind. Sehen wir uns den WLAN-Router mal genauer an: Dieser sendet elektromagnetische Wellen aus, die uns zum Beispiel über den Laptop mit dem Internet verbinden. Wenn du allerdings das Internet nicht verwendest, werden diese Strahlen trotzdem gesendet. Hier gibt es eine einfache Lösung: Das Holie WLAN Bag versteckt WLAN-Router in einer Tasche aus Wollgewebe und Edelstahlfäden. Es reduziert elektromagnetische Strahlungen um bis zu 98 %.


Lesetipp: Was sind elektromagnetische Strahlungen und wie wirken sie? 

Frische Luft zieht durch dein gesundes Zuhause

Selbst wenn du bereits alle vorherigen Schritte für dein gesundes Wohnen umgesetzt hast, gibt es eine einfache, aber äußerst effektive Ergänzung: regelmäßiges Lüften! Dieser kleine Ritual morgens, abends und zwischendurch macht einen spürbaren Unterschied in deinem Zuhause. Regelmäßiges Lüften senkt die Luftfeuchtigkeit und sorgt gleichzeitig für einen natürlichen Luftaustausch. Schon 4-mal täglich für jeweils 4 Minuten querlüften ist für dich UND dein Zuhause gesund. Denn abgestandene Luft kann zu Kopfschmerzen, Schwindel oder Konzentrationsstörungen führen – und das passt gar nicht in das Konzept des gesunden Wohnens. 

Frau steht in weißem Gewand vor geöffnetem Fenster

5 kleine Tipps für dein gesundes Wohnen

  1. Lass die Sonne rein: Achte auf viele natürliche Lichtquellen und vermeide künstliches Licht. 
  2. Psst, bitte schön leise: Auch deine Ohren werden dir für diesen Tipp danken. Sorge für eine angenehme Akustik in deinen Wohnräumen und vermeide Lärm, wo es nur geht! 
  3. Schluck für Schluck ein gutes Gefühl: Das Wasser, das du trinkst und zum Duschen, Baden oder Kochen verwendest, sollte sauber sein. 

    Tipp: Wie gut ist deine Wasserqualität zu Hause. Mach den einfachen Test mit den Wassertests von Homesome Living.

  4. Luftreinigende Pflanzen: Sie verleihen deinem Zuhause nicht nur das gewisse Etwas, sondern sorgen auch für ein gutes Raumklima, indem sie Schadstoffe aus der Luft filtern.  Mehr dazu erfährst du in unserem Artikel über luftreinigende Pflanzen. 
  5. You are not alone - praktische Helferlein: Du musst nicht alles alleine machen, wenn es um gesundes Wohnen geht. Es gibt praktische Geräte, die dir dabei helfen: Raumluftmonitore, die dir anzeigen, wann es Zeit zum Lüften ist, Hygrometer, um die Luftfeuchtigkeit zu überwachen oder Staubsauger mit HEPA-Filter, um Feinstaub zu vermeiden.